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ZuSE

Laufzeit: 01.03.2006 - 30.09.2010

Beschreibung

Es wird erwartet, dass zukünftige Applikationen in sehr starkem Maß Dienstleistungen nutzen, die über Netzwerke bereitgestellt werden oder sogar fast vollständig durch die Orchestrierung solcher Dienste realisiert werden. Als Technologie für die Bereitstellung von Diensten im Netz haben sich im Rahmen serviceorientierter Architekturen bereits Webservices etabliert. Die Zuverlässigkeit von Applikationen, deren wesentliche Bestandteile durch Webservices realisiert werden, ist natürlich hauptsächlich von der Zuverlässigkeit der zugrunde liegenden Dienste, der Middleware, der Betriebssysteme und der Netze abhängig. Insbesondere ist die ständige Verfügbarkeit dieser Dienste eine zwingende Voraussetzung für die Einsatzbereitschaft der darauf basierenden Anwendungen.

Mit Symphonia (SIEMENS) und Venice (AG ICSY) sind zwei Plattformen vorhanden, die für Dienstbereitstellung und –management (Service Delivery Platform) ausgelegt sind. Venice fokussiert dabei das Service-Brokering und die sichere domänenübergreifende Dienstnutzung. Weiterhin werden mit Venice viele generische Verfahren bereitgestellt, die für das Serviceangebot und die Nutzung verwendet werden können (z.B. Software Deployment, Location Management, Feature Interaction).

Ziele

Das Ziel des Projekts ZuSe ist es nun, generische Methoden zur Erhöhung der Zuverlässigkeit in serviceorientierten Architekturen zu entwickeln und als integraler Bestandteil von Symphonia und Venice zu etablieren. Durch eine automatisierte Verteilung von Service-Instanzen sollen Webservices bzw. Symphonia-Services in die Lage versetzt werden, sich an unterschiedliche Situationen und die vorhandenen Ressourcen anzupassen. Die dazu notwendigen Mechanismen sollen im Rahmen des Projektes erforscht und ihre Anwendbarkeit in Produktivsystemen belegt werden.

Für die Ausführung von Diensten werden spezielle Laufzeitumgebungen benötigt. Diese Container müssen einige Management-Komponenten bereitstellen, welche die notwendige Funktionalität zur Kommunikation untereinander bereitstellt. Dazu gehört auch ein Software Deployment Service, um Dienste dynamisch auf den Containern installieren, starten und wieder deinstallieren zu können. Darüber hinaus werden zusätzliche Anforderungen an die Container gestellt wie z.B. Persistenz von Zuständen, die sichere Abschottung verschiedener Diensten und deren Daten untereinander oder Accounting für die Nutzung des Server-Pools.

Darüber hinaus ist es notwendig die aktuelle Performanz der Dienste zu überwachen, um auf diese Weise angemessen auf verschiedene Situationen reagieren zu können, z.B. Überlast-Situationen. Außerdem ist eine leistungsfähige Technologie notwendig, die u.a. sicherstellt, dass die dafür notwendigen Informationen den Management-Komponenten bereitgestellt werden. Die Skalierbarkeit eines solchen Notification Service trägt maßgeblich zur Effizienz in einem Produktivsystem bei.

Investoren

Dieses Projekt wird in Kooperation mit der Siemens AG durchgeführt.

Kontakt

Prof. Dr. Paul Müller
Raum: 34-312
Telefon: 0631/205-2263
E-Mail:

Dipl.-Inform. Joachim Götze
Raum: 32-346
Telefon: 0631/205-3676
E-Mail:

Dr.-Ing. Markus Hillenbrand
Raum: 34-319
Telefon: 0631/205-4173
E-Mail:

Links

http://www.icsy.de/~venice/
Fachbereiche Informatik
Fachbereich Informatik Universität Kaiserslautern