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SuGI

Beschreibung

Die Kernaufgabe von SuGI besteht darin, Grid in die Fläche zu tragen und in der Fläche nutzbar zu machen. SuGI ist somit auf die Vielzahl kleinerer und mittlerer Rechenzentren vor allem an Hochschulen ausgerichtet, die bisher Grid-Technologien bisher nur im geringen Maße eingeführt haben. Bei dem Anspruch des Grids, wie das Stromnetz in einheitlicher Weise alle Ressourcenanbieter und Verbraucher zu verbinden, besteht hier noch ein sehr großer Nachholbedarf. Damit unterscheidet sich die Zielsetzung deutlich von den bestehen-den Projekten, die entweder an der Grid-Infrastruktur (Grid-Middleware, wie das DGI, welches sich mit grundsätzlichen Fragen der Integration von Grid-Technologien beschäftigt), oder aber an speziellen Anwendungsfällen arbeiten(wie beispielsweise die Community Grids). Vielmehr soll das beantragte Projekt die in dem o.g. DGI-Projekt erlangten Erkennt-nisse in geeigneter Weise den kleinen und mittleren Rechenzentren und der Unternehmens-IT von KMUs zugänglich machen. In dieser Hinsicht ergänzt SuGI die DGI-, bzw. D-Grid-Aktivitäten optimal - die Notwendigkeit eines Projektes, welches die Erkenntnisse und das angesammelte Wissen in die Breite trägt, ist im DGI-Antrag ja bereits erwähnt. Dies alleine wird jedoch nicht reichen. Will man Grid-Technologien verbreiten und einheitlich nutzbar machen, so stellen sich neben den technischen vor allem organisatorische und rechtliche Fragen. Ebenso sind betriebswirtschaftliche Gesichtspunkte wie beispielsweise die Rentabili-tät und Fragen nach Standards zu berücksichtigen.

Ziele

SuGI verfolgt im wesentlichen zwei Ziele:

  1. Die geographische Verbreiterung der Grid-Infrastruktur. Dazu gehört:
    • Der Aufbau einer Trainingsinfrastruktur und Durchführung von Trainingsmaßnahmen.
    • Der Aufbau einer Support-Infrastruktur, die bereits im D-Grid existierende und im Aufbau befindliche Strukturen zur Bereitstellung installationsfähiger Software und deren Schulungsmaßnahmen integriert und ergänzt.
    • Förderung des Betriebs und Nutzung einer individuellen Grid-Infrastruktur in Zusammenarbeit mit existierenden Strukturen, z.B. des D-Grids
    • Förderung des Zusammenschlusses zur Bildung einer deutschlandweit wachsenden D-Grid-Infrastruktur
    • Untersuchung lizenzrechtlicher und sicherheitstechnischer Aspekte bei länderüber-greifender Grid-Nutzung
  2. Erweiterung des Einsatzfeldes der Grid-Infrastruktur. Bestehend aus den Punkten:
    • Anpassung, Standardisierung und Evaluation von Grid-Komponenten, welche für die Geschäftstauglichkeit der bestehenden Gridtechnologie benötigt werden
    • Evaluation und Entwicklung von Geschäftsmodellen und Lizenzierungsverträgen, durch die Grid-Technologien in geschäftskritischen Anwendungen eingesetzt werden können
    • Vereinfachung der Benutzung von Grid-Diensten

Investoren

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Am Projekt beteiligt sind außerdem:

Kontakt

Prof. Dr. Paul Müller
Raum: 34-312
Telefon: 0631/205-2263
E-Mail:

Dr.-Ing. Bernd Reuther
Raum: 32-344
Telefon: 0631/205-2161
E-Mail:

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