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ViAA: Virtuelle ATM-API für nicht ATM fähige Endsysteme

Beschreibung

Im WAN- wie im LAN-Bereich werden auch in Zukunft heterogene Netztechnologien zum Einsatz kommen. Der LAN Bereich wird im teilnehmernahen Bereich durch die (10, 100, ... Mbit/s) Ethernet und im Backbone Bereich durch ATM und Gbit-Ethernet bestimmt sein. Dabei werden Endgeräte überwiegend über 10/100 Mbit/s Ethernet Technologien (und nur in seltenen Fällen direkt über ATM) und Server über ATM bzw. Gigabit Ethernet Technologien dediziert versorgt.

Ziel des Projektes ist es, von den neuen multimedialen Anwendungen kommend, eine nahtlose ende zu ende Kommunikation unter Beachtung von QoS Merkmalen zu realisieren, auch wenn das Endsystem über keinen direkten ATM Zugang verfügt.

In den meisten Fällen werden Endsysteme dediziert über 10/100 Mbit/s Ethernet (nicht QoS fähig) angeschlossen sein. Erst im Backbone bzw. im WAN Bereich steht die ATM Technik (QoS fähig) zur Verfügung (Abbildung 2). Hier bietet das Projekt ViAA (Virtuelle ATM API) multimedialen Anwendungen die Möglichkeit über ausreichend dimensionierte Ethernetverbindungen den QoS des Backbone/WAN zu steuern und zu nutzen.

Virtual ATM access

Abbildung 2: Virtual ATM access

Dabei gehen wir davon aus, daß die dedizierte Ethernetstrecke zum Endgerät keinen Bottelneck darstellt und damit keine Ressorcenreservierung notwendig ist. Im Backbone bzw. im WAN Bereich ist jedoch eine Ressorcenreservierung zur Aufrechterhaltung bestimmter Qualitätsansprüche wünschenswert, weil sich die Anwendung hier die verfügbare und teuere Bandbreite mit anderen Anwendungen teilen müssen.

Bei bisherigen Ansätzen, z.B. CIF (Cells in Frames) oder FUNI, wird ein großer Teil der ATM Mechanismen (Cell Handling, Signalling, CAC...) über Ethernet abgebildet und demzufolge eine relativ komplexe Software in den Endsystemen benötigt. Bei dem hier vorgestellten Ansatz wird darauf verzichtet die Mechanismen von ATM nachzubilden (z.B. keine Realisierung der Signalling Plane). Die Funktionalität von ATM wird für Applikationen über eine virtuelle ATM API basierend auf der Ethernet Hardware im Endsystem angeboten. Die Umsetzung der QoS Parameter erfolgt am ersten bzw. letzten EdgeDevice der ATM Backbone/WAN Verbindung. Demzufolge sind nur solche Anwendungen betroffen die auf eine solche API aufsetzen und QoS-Parameter setzen können. TCP/IP basierte Anwendungen bleiben hiervon unberührt.

Investoren

Stiftung Rheinland-Pfalz für Innovation

Kontakt

Prof. Dr. Paul Müller
Raum: 34-312
Telefon: 0631/205-2263
E-Mail:

Dr.-Ing. Bernd Reuther
Raum: 32-344
Telefon: 0631/205-2161
E-Mail:

Fachbereiche Informatik
Fachbereich Informatik Universität Kaiserslautern