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G-Lab Deep-G

Zeitraum: 2009-2012

Beschreibung

Das Projekt G-Lab DEEP orientiert sich an den aktuellen Arbeiten im Rahmen des G-Lab Projektes der Phase 1. Der wesentliche Forschungsschwerpunkt liegt auf der dynamisch kontrollierten Vermittlung von Anforderungen, die aus einer ganz konkreten Dienstanforderung der Applikationsschicht („Application Layer“) an das Netzwerk („Network Layer“) resultieren, sowie deren Erfüllung durch die Bereitstellung entsprechender Funktionsbausteine und deren Kombination durch eine geeignete Architektur und Werkzeuge.

Sowohl in der Applikationsschicht als auch im Netzwerk selbst ergeben sich hierbei dieselben Fragestellungen und Probleme wie zum Beispiel die Beschreibung, die Verwaltung, das Auffinden und die funktionale Komposition („Workflow“) von Diensteinheiten zu komplexeren Diensten. Die Konzepte einer dienstorientierten Architektur (SOA) lassen sich auf allen Schichten anwenden und ersetzen letztendlich die heutige schichtenorientierte Architektur des Internets durch eine service-orientierte Gesamtarchitektur. Dabei kommen jedoch unterschiedliche Technologien und Herangehensweisen zum Einsatz, die sich zum Einen an den Anforderungen der Anwendungen und zum Anderen an den Möglichkeiten der Netzwerke orientieren. Ansätze im Netzwerk benötigen eine Erweiterung der Flexibilität im Netzwerk-Protokollstack. Während service-orientierte Ansätze und Implementierungstechniken auf der Anwendungsebene hinreichend bekannt sind, sind auf Netzwerkebene derartige Techniken und insbesondere der schichtenübergreifende Ansatz jedoch noch nicht erforscht.

In G-Lab DEEP sollen geeignete Werkzeuge und Frameworks zur flexiblen Erstellung von Kommunikationsworkflows für die sichere Sprachkommunikation und sichere multimediale Anwendungen im zukünftigen Internet untersucht werden, die beide Bereiche (Anwendungen und Netzwerk) auf der Basis service-orientierter Ansätze geeignet miteinander kooperieren lassen. Dazu sollen Ergebnisse auf unterschiedlichen Schichten („Cross-Layer“), in unterschiedlichen Technologieausprägungen („Cross-Technology“) und über die Grenzen einzelner administrativer Domänen („Cross-Domain“) er-zielt und bereitgestellt werden. Hierzu ist die übergreifende Bereitstellung von Messdaten („Monitoring“) zur Entscheidungsfindung und Netzkontrolle sowie die Untersuchung geeigneter Sicherheits-, Mana-gement-, und Ausführungsmechanismen unerlässlich. Desweiteren untersucht dieses Vorhaben Mög-lichkeiten zur sicheren Föderation mit anderen international relevanten Future Internet Experimental-plattformen (z.B. FIRE / GENI). Ebenso ist die Weiterentwicklung der derzeitigen G-Lab-Experimentalplattform hierbei ein wesentlicher Aspekt und sichert zukunftsorientierte experimentelle Forschung im Rahmen des G-Lab-Gesamtvorhabens.

Ziele

  • Erforschung innovative Kompositions-Ansätze zur Kooperation zwischen Netzwerk- und Dienstwelt mit Schwerpunkt Sicherheit im Future Internet
  • Entwicklung eines Functional Composition Konzept zur dynamischen Komposition von Funktionsblöcken auf Netz- und Dienstebene
  • Entwicklung von Funktionsblöcken auf Netz und Dienstebene für einen kooperativen Schutz von Netzkomponenten und Diensten
  • Evaluierung der entwickelten Konzepte in der G-Lab-Plattform
  • Erweiterung der G-Lab-Plattform entsprechend den Projektanforderungen (DEEP Boot Image)
  • Untersuchung von Föderationsaspekten zur Anbindung von G-Lab an internationale Future Internet-Testbeds

Investoren

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Am Projekt beteiligt sind außerdem:

Kontakt

Prof. Dr. Paul Müller
Raum: 34-312
Telefon: 0631/205-2263
E-Mail:

Dr.-Ing. Bernd Reuther
Raum: 32-344
Telefon: 0631/205-2161
E-Mail:

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